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Schirmherrschaft

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Grußwort

Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer, 

es gilt nach wie vor: Erfolgreiche Fachkräftesicherung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass unser Land ein leistungsfähiger Wirtschaftsstandort bleibt. Daran hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert. Allerdings haben wir gesehen, wie die Auswirkungen der Pandemie bestimmte Entwicklungen wie die Digitalisierung branchenübergreifend beschleunigt haben. Wir verzeichnen pandemiebedingt auch erhebliche Bewegungen von Arbeitskräften zwischen einzelnen Branchen. Aus diesen Entwicklungen ergeben sich nicht zuletzt geänderte Anforderungen an Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen. Damit verändern sich gleichzeitig die Weiterbildungsbedarfe. Auch neue Formen des Lernens stehen nun verstärkt im Fokus. Es besteht eine deutlich größere Nachfrage nach digitalen Lernangeboten. 

Wir leben in einer Wissensgesellschaft, die sich vor unseren Augen in einer teils rasanten Geschwindigkeit weiterentwickelt. Wissen und Erkenntnisse nehmen exponentiell zu, was sich auf Arbeitsinhalte und Arbeitsformen auswirkt. Das lebenslange und berufsbegleitende Lernen muss noch mehr zu einer Selbstverständlichkeit werden – im Sinne der einzelnen Fachkraft ebenso wie im Sinne der Konkurrenzfähigkeit unserer sächsischen Unternehmen. Ich finde: Die vielfältigen Angebote beruflicher Bildung in Sachsen sind hier ein wesentlicher Schlüssel. Punktuell mögen die gerade in der Pandemiephase verstärkt zum Einsatz kommenden selbstorganisierten Lernformen eine Lösung sein. Doch bin ich überzeugt, dass Bildungsdienstleistern mit differenzierten Angeboten für Nachwuchsfachkräfte ebenso wie für die wachsende Gruppe älterer Beschäftigter eine wichtige Aufgabe zukommt. 

Unverkennbar ist auch der Trend zu neuen Formen der Arbeit. Dabei geht es um räumliche und zeitliche Flexibilisierung von Arbeit, verstärkten Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, künstliche Intelligenz, die Vernetzung von Mensch und Maschine, innovative Produktions- und Dienstleistungsprozesse, häufigere und schnellere Restrukturierungsprozesse in Unternehmen, weniger Routinetätigkeiten und stattdessen zunehmend komplexere Aufgaben. Bei alledem bleibt dennoch auch zukünftig der Mensch im Mittelpunkt der Arbeitsprozesse. Die Herausforderung, die beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen stetig weiterzuentwickeln und den sich ändernden Anforderungen anzupassen, besteht nach wie vor. 

Mein Appell: Bringen Sie sich auch weiterhin bei den Themen Bildung, Weiterbildung und Fachkräfte ein, beim Sächsischen Fachkräftesymposium ebenso wie in Ihrer täglichen Arbeit. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg und eine gelungene Veranstaltung. 

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